Leichte Merinopullover – Wärme ohne Volumen
Ein dünner Merinopullover wärmt, ohne aufzutragen. Die Kräuselung der Merinofaser hält das Gestrick locker, sodass Luft darin gebunden wird – und Luft ist der wirksamste Wärmeisolator überhaupt. Deshalb wärmt ein Gestrick von 150–200 Gramm deutlich mehr, als sein Gewicht vermuten lässt, und passt trotzdem unter die Jacke.
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Wann ist ein leichter Merinopullover die richtige Wahl?
Dann, wenn die Temperatur im Lauf eines Tages schwankt. Ein dünner Pullover funktioniert drinnen allein, draußen unter der Jacke und bei Kälte als Zwischenschicht. Ein dicker Pullover ist wärmer, lässt sich aber nicht in derselben Weise von einer Situation in die nächste mitnehmen.
Kratzt ein leichter Merinopullover?
Das Kratzen entsteht durch Wollfasern über 30 Mikron, die sich nicht an die Haut anlegen, sondern auf sie drücken. Die Merinofaser dieser Pullover liegt deutlich darunter, biegt sich also weich und reizt bei den meisten Menschen die Haut nicht. Die Hautempfindlichkeit ist allerdings individuell.
Hält ein dünner Pullover im Alltag?
Ja. Die Kräuselung der Merinowolle beträgt 80–150 Grad pro Millimeter – die Faser wirkt also wie eine kleine Feder und kehrt nach dem Tragen in ihre Form zurück. Ein Merinopullover leiert nicht so aus wie viele andere Naturfasern.
Wie pflegt man einen leichten Merinopullover?
Merinowolle reinigt sich durch Lüften selbst, Wäschen sind deshalb selten nötig. Wenn doch: 30 °C, Woll- oder Feinwaschgang, Wollwaschmittel mit pH-Wert 7 oder darunter, kein Weichspüler und kein Trockner. Einige Modelle sind nur handwaschbar – prüfen Sie immer das Pflegeetikett.
Verantwortungsvoll produzierte Merinowolle
Wir verwenden ausschließlich mulesing-freie Merinowolle. Ein Teil unserer Pullover wird in unserer eigenen Strickerei in Oulu, Finnland, direkt in die endgültige Form gestrickt, sodass überhaupt kein Schnittabfall entsteht.












